Druckverfahren

Handke, Lesser, Cremer
(von links nach rechts)
Fritz Cremer und viele andere Künstler der DDR ließen ihre Arbeiten fast ausschließlich in der Lithografie-Werkstatt der Akademie der Künste der DDR am Pariser Platz drucken, die bis 1985 von Eugen Handke betreut wurde.

Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Cremer jeweils ein signiertes Exemplar fast aller dort gedruckten Grafiken seinem Drucker Eugen Handke überließ.







Entstehung einer Grafik
Es gibt unterschiedliche Verfahren zur Herstellung von Grafiken, u. a. den Kupferstich, die Radierung, den Holzschnitt, oder die Lithografie.

Das Produkt ist jeweils ein grafisches Blatt. Originale sind durch die Signatur des Künstlers auf dem Blatt zu erkennen.

Verfahren bei Radierungen und Lithografien:
Kupferplatten erhalten einen Deckgrund, in den mit der Radiernadel die aufgepauste Zeichnung eingeritzt wird. Im Säurebad werden diese Stellen tiefer geätzt.


Die Steinlithografie
Für die Stein-Lithografie wurde ein spezielles Verfahren entwickelt, wonach Lithografien entstanden, die von einer Ekalonplatte auf Umdruckpapier gedruckt und dann auf den Druckstein übertragen wurden. Vom Druckstein wurden dann die Originale abgezogen.

Die Künstler zeichneten fast ausnahmslos auf Umdruckpapier. Signierung und Datierung erfolgte nicht auf dem Druckstein, sondern nach Druck mit Bleistift unten rechts. Die angegebenen Abmessungen betreffen die Plattengröße, Die Blattgröße kann dabei variieren. Die Druckplatten befanden sich vorwiegend in der Akademie der Künste der DDR.

Nach Angabe der Künstler wurden von den Lithografien und Radierungen eine Anzahl von max. zehn Exemplaren gedruckt.